Intensive Sozialpädagogische Einzelfallhilfen (ISE)

Unsere ISE-Stellen im In- und Ausland

Stationäre ISE-Maßnahmen (Stand 12/2019)

Deutschland:

  • ISE Löwenherz in Öhningen (Baden- Württemberg)
  • ISE Langgasse in Überlingen (Baden- Württemberg)
  • ISE Hutthurm bei Passau (Niederbayern)
  • ISE Neuendorf bei Ribnitz-Damgarten (Mecklenburg-Vorpommern)

Italien

In Zusammenarbeit mit Betreuungsstellen in Umbrien und Toskana.

Portugal

In Zusammenarbeit mit Betreuungsstellen in Portugal.

Erlebnispädagogische Reiseprojekte

Im Rahmen eines Clearings max. 3 Monate.

Ansprechpartner:
Karin Merkle (Gesamtleitung)
Diplom-Pädagogin
E-Mail: karin.merkle@gjfh.de

ISE Neuendorf
ISE Hutthurm Küche

Intensive Sozialpädagogische Einzelfallhilfen (ISE)

Gesetzliche Grundlage: SGB VIII, §§ 34, 35, 35a und 41

Die GJFH bietet bedarfsorientiert ambulante intensive sozialpädagogische Einzelfallhilfen (ISE) in Deutschland und stationäre intensive sozialpädagogische Einzelfallhilfe in Deutschland und im europäischen Ausland an. Die Stellen betreuen 1 bis 2 junge Menschen zwischen 12 und 21 Jahren. Die MitarbeiterInnen sind pädagogische Fachkräfte bzw. werden intensiv von der pädagogischen Projektleitung begleitet.

Unser Angebot, Hilfe zur Erziehung nach § 34, § 35 und §35 a SGB VIII, richtet sich an Mädchen und Jungen zwischen 12 und 21 Jahren, die mit herkömmlichen Hilfen zur Erziehung kaum erreicht werden, jedoch bereit sind, eine intensivpädagogische Betreuung anzunehmen, sei es in Form von ambulanter und stationärer Einzelbetreuung oder als befristete Time-Out-Maßnahme.

Zu Beginn der jeweiligen Hilfe wird nach Bedarf ein 3-monatiges Clearing durchgeführt.

Junge Volljährige werden nach § 41 SGB VIII und nach dem SGB II betreut, für die Hilfe für die Persönlichkeitsentwicklung und zur eigenverantwortlichen Lebensführung aufgrund der individuellen Situation notwendig ist.

Für wen ist unser ISE-Angebot?

Unser Angebot der intensiven sozialpädagogischen Einzelbetreuung richtet sich insbesondere an junge Menschen mit Mehrfachproblemlagen und erheblichen Entwicklungsdefiziten bei erhöhtem individuellem Betreuungs- und Förderbedarf.
Mehrfachproblemlagen ergeben sich insbesondere aus:

  • Zerrüttetem Elternhaus mit Gewalt- und/oder Mißbrauchserfahrungen
  • Emotionaler Beeinträchtigung in der Herkunftsfamilie
  • Erhöhter Gewaltbereitschaft
  • Traumatische Kindheitserfahrungen
  • Emotionale und soziale Entwicklungsverzögerung mit Verhaltensauffälligkeiten
  • Lernschwierigkeiten
  • Sexuelle Störungen
  • Sozialschädliches Milieu
  • Delinquenz und Suchtmittelmissbrauch
  • Psychiatrische Problemlagen

Ausschlusskriterien für die Aufnahme junger Menschen sind starke geistige oder körperliche Behinderungen und Abhängigkeit von harten Drogen.
Vorbereitung auf Schulabschluss ist auch im Rahmen einer außerschulischen Betreuung bzw. einer Fernschule (Flex und Mutpol) möglich.

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